PICOS DE EUROPA: einmaliges Bergpanorama am Atlantik

Der 35 Kilometer entfernt gelegene „Nationalpark Picos de Europa“ ist der älteste Nationalpark Spaniens und mit 65.000 Hektar zugleich einer der größten Europas.

Nur 20 Kilometer von der Atlantikküste entfernt erstreckt er sich über die drei autonomen Regionen Asturien, Kantabrien und Castilla y León und bietet Bergfreunden und Wanderern mit Gipfeln von bis zu 2600 Metern ein abwechslungsreiches Terrain und einen atemberaubenden Anblick.

Covadonga - picos de europa

Hinweise für Picos de Europa

  • Generell sollten im Nationalpark keine Aktivitäten unternommen werden, die die Ruhe – insbesondere die der Wildtiere – stören.

  • Das Sammeln von Pflanzen, Mineralien und selbstverständlich auch das Fangen von Tieren sind strengstens verboten.

  • Steine und Bäume sollen bitte von Bemalungen, Beschriftungen oder Einritzungen verschont bleiben.

  • Jegliches Hantieren mit Feuer, das einen Waldbrand auslösen könnte ist untersagt.

  • Hunde dürfen nur an der Leine mitgenommen werden.

PICOS DE EUROPA: entdecken

Vor rund 60 Millionen Jahren entstanden die kantabrischen Kordilleren und die vorgelagerten Picos de Europa. Ihr Herzstück setzt sich aus drei Kalksteinmassiven zusammen, die Wasser und Eis über Jahrmillionen zu tiefen Schluchten, Flüssen, Gebirgsseen und mehr als 60 Berggipfeln formten. Viele davon tragen wegen ihrer steil nach oben ragenden Gestalt den Beinamen „Torre" – Turm.

Ihr könnt die Berge vom Surfcamp aus sehen - ein einmaliges Panorama!

Aufgrund der geografischen Lage mit atlantischem Klima im Norden, einem trockeneren Klima im Süden und einem Höhenunterschied von bis zu 2,5 Kilometern vereinen sich hier die verschiedensten Vegetationszonen. Die heimische Flora beherbergt rund 70 Baumarten und mehr als 700 verschiedene Sträucher, Gräser und Kräuter. Mit insgesamt 225 gezählten Tierarten, unter anderen Gämsen, Hirschen, Wölfen und vereinzelt auch Braunbären sowie 135 Vogelarten wie Adler, Falken oder Geier, ist der Nationalpark ein Traum für Tierliebhaber und Vogelbeobachter.

Die Picos de Europa gelten immer noch als Geheimtipp unter Bergsportlern. Die Besucher können fernab vom Massentourismus die wohltuende Stille in den Hochregionen genießen.

Der Nationalpark ist mit einem sehr guten Wegenetz ausgestattet, Wanderungen in allen Schwierigkeitsgraden sind hier möglich. Von Strecken für Kinder und ungeübte Wanderer über mittelschwere Touren bis hin zu anspruchsvollen Routen und Klettertouren ist für jeden etwas dabei.

Verbote durch Nationalpark Gesetze

  • Sonnen- oder Regenschirme in leuchtenden Farben sind nicht erlaubt.

  • Fotos dürfen nur zu Privatzwecken gemacht werden.

  • Drohnen, Drachen und Ballons sind ebenfalls verboten.

  • Die Einhaltung dieser Vorschriften wird von Parkwächtern überwacht.

Picos de Europa Klima

Die Picos de Europa sind ein Hochgebirge, das die feuchte Nordküste des Golfs von Biskaya von der trockenen Hochebene des Landesinneren trennt. Dadurch wird das Gebiet sowohl vom kontinentalen als auch vom maritimen Klima beeinflusst. Plötzliche starke Wetterumschwünge sind hier nicht unüblich, weshalb man eine Wandertour immer dementsprechend ausgerüstet antreten sollte.

Vorherrschend ist ein feucht-gemäßigtes atlantisches Klima und es gibt jedes Jahr große Mengen an Niederschlägen. Im Juni und Juli ist es am trockensten, die meisten Niederschläge gibt es im Winter. Durch den Barriereeffekt des Gebirgsmassivs zwischen dem Landesinneren und den feuchtigkeitsreichen Fronten vom Kantabrischen Meer sind die Nordhänge zwar niederschlagsreicher, erfreuen sich aber auch milderer Temperaturen.

Wettermäßig ist Ende Mai bis Ende September die beste Zeit für einen Ausflug in die Picos de Europa.

Aktivitäten in den Picos de Europa

  • Klettern

    In den Picos gibt es zahlreiche Kletterrouten auf denen Ihr Euch austoben könnt. Da jede neue Route erst auf mögliche Auswirkungen auf die Natur geprüft werden muss, ist das Klettern auf diese festgelegten Routen beschränkt. Manche Kletterrouten werden aus umwelttechnischen Gründen zeitweise geschlossen, beispielsweise in der Brutzeit der dort nistenden Vögel.

  • Kanu, Kajak und alle anderen Arten von Booten

    Das Navigieren mit jeglicher Art von Booten ist auf den Gewässern des Nationalparks verboten. Auch das Baden ist nicht gestattet, es sei denn, es handelt sich um Badestellen, die zu diesem Zweck in den traditionellen Siedlungsgebieten eingerichtet und entsprechend ausgeschildert werden.

  • Extremsport

    wie Canyoning, Rafting, Hydrospeed oder Gleitschirm- und Drachenfliegen sind nicht gestattet.

  • Jagen & Angeln

    ist für nicht autorisierte Personen natürlich verboten.

Fortbewegung im Nationalpark

  • Die Fahrt mit dem Auto oder anderen motorisierten Fahrzeugen ist innerhalb des Nationalparks nur auf explizit dafür ausgeschilderten Fahrwegen erlaubt.

  • Dasselbe gilt für Fahrräder bzw. Mountainbikes. Die Befahrung von Wanderwegen oder quer durchs Gelände ist ausdrücklich verboten.

  • Wanderungen sind im größten Teil des Nationalparks möglich, ausgenommen bestimmter Schutzzonen und solcher mit eingeschränkter Nutzung, wo die Betretung auf Straßen, Wege oder Kletterrouten beschränkt ist. Privateigentum sollte dabei immer respektiert und alle Viehgatter geschlossen gehalten werden.

Übernachten im Nationalpark

Camping

Im Nationalpark Picos de Europa ist das Zelten nur auf zugelassenen Campingplätzen erlaubt.

Ausnahmen gelten dann, wenn Wanderer auf ihrer Route von der Nacht überrascht werden und sich dabei in einer Höhe von mehr als 1.600 m befinden. Dann darf biwakiert werden. Das Zelt darf allerdings frühestens eine Stunde vor Sonnenuntergang aufgebaut und muss spätestens eine Stunde nach Sonnenaufgang wieder abgebaut werden.

Auch wenn alle Schlafplätze einer Schutzhütte belegt sind, können dort in unmittelbarer Nähe Zelte aufgeschlagen werden. Die Höchstgrenze von 10 % der Gesamtzahl an Schlafplätzen der Schutzhütte darf jedoch nicht überschritten werden. Hier gelten dieselben zeitlichen Regelungen wie beim Biwakieren.

Geschirr, Kleidung etc. in den Gewässern des Nationalparks bitte nur wenn es unbedingt notwendig ist und auch dann nur mit neutraler Seife waschen. Die Verwendung von Waschmitteln oder anderen Reinigungsprodukten ist verboten.

Feuer zu machen ist ebenfalls verboten und auch Campingkocher und Griller dürfen nur auf den dafür vorgesehenen Rastplätzen verwendet werden.

Refugios – Schutzhütten

Der Nationalpark ist mit einem Netz an Schutzhütten ausgestattet, in denen man bei längeren Wanderungen auch übernachten kann. Allerdings sind sie nicht das ganze Jahr über geöffnet, im Allgemeinen ab Ostern und bis zum Dezember. In jedem Refugio gibt es aber immer einen offenen Raum mit Etagenbetten und Decken für Notsituationen.

Die Refugios können über ihre jeweiligen Webseiten (s. am Ende: wichtige Kontakte) kontaktiert und reserviert werden.

refugio 2 picos de europa

Top 3 Unterkünfte Picos de Europa

Covadonga

El Rincón de Don Pelayo, Hotel Rural *9,6


Elegant eingerichtetes Landhotel in Covadonga, nur 800 Meter von der Santa Cueva und der Basilika von Covadonga entfernt.

Perfekter Startpunkt für Ausflüge zu zahlreichen Wanderwegen und den Covadonga-Seen

Webseite
Potes

Villa Solana, *9,1


Hübsch dekorierte Apartments mit Terrasse im Zentrum von Potes

Hunde erlaubt

Webseite
Cangas de Onís

Apartamentos Picabel - *9,7, Juni WOE 160€


Labra (Cangas de Onís)

Schicke, moderne Apartments für bis zu 6 Personen in einem typischen asturischen Herrenhaus

Tolle Lage mit Blick auf das Massiv der Picos der Europa

Terrasse mit Grillmöglichkeit und Jacuzzi

Haustiere erlaubt

Webseite
Cangas de Onís

Hotel Ecos de Sella *9


Im Juni 2021 neu eröffnetes Hotel mit mehreren Terrassen in Cangas de Onís

Legt großen Wert auf Nachhaltigkeit

Verschiedene Kissen zur Auswahl!

Cafeteria

Webseite
picos bulnes

Seilbahn von Fuente dé (Kantabrien)

Fuente Dé (Kantabrien)

Vom auf 1100 m Höhe gelegenen Bergdorf Fuente Dé, in dem auch der Río Deva entspringt, gelangt man mit der Seilbahn in nur 3 Minuten und 40 Sekunden zur Bergstation „El Cable“ auf 1823 m.

Hier kann man auf dem Aussichtsbalkon eine spektakuläre Aussicht auf die Picos de Europa genießen und einige der schönsten Wanderrouten des Nationalparks starten.

Wer sich davor oder danach stärken möchte, kann das sowohl in der Berg- als auch in der Talstation tun, da beide mit einer Cafetaría ausgestattet sind.

Die Seilbahn ist das ganze Jahr über von Montag bis Freitag von 10.00 bis 17.00 Uhr und am Wochenende von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Die letzte Bergfahrt startet 15 Minuten vor Betriebsschluss.

Picos cable car horizontal
Tarife
   

HS

NS

Erwachsene -

Berg- und Talfahrt:

20 €

17 €

Einfache Fahrt:

11 €

11 €

Einfache Fahrt + Fahrrad:

15 €

15 €

Kinder*

Berg- und Talfahrt:

10 €

6 €

Einfache Fahrt:

4 €

4 €

Einfache Fahrt + Fahrrad:

6 €

6 €

*Kinder: 6 – 12 Jahre (bis 5 Jahre gratis)

Achtung: Ausgenommen Blinden- und Rettungshunde ist die Mitnahme von Hunden in der Seilbahn nicht erlaubt.

Seilbahn von Fuente dé (Kantabrien)

Fuente Dé (Kantabrien)

Vom auf 1100 m Höhe gelegenen Bergdorf Fuente Dé, in dem auch der Río Deva entspringt, gelangt man mit der Seilbahn in nur 3 Minuten und 40 Sekunden zur Bergstation „El Cable“ auf 1823 m.

Hier kann man auf dem Aussichtsbalkon eine spektakuläre Aussicht auf die Picos de Europa genießen und einige der schönsten Wanderrouten des Nationalparks starten.

Wer sich davor oder danach stärken möchte, kann das sowohl in der Berg- als auch in der Talstation tun, da beide mit einer Cafetaría ausgestattet sind.

Die Seilbahn ist das ganze Jahr über von Montag bis Freitag von 10.00 bis 17.00 Uhr und am Wochenende von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Die letzte Bergfahrt startet 15 Minuten vor Betriebsschluss.

Picos-cable-car-horizontal

Tarife

   

HS

NS

Erwachsene -

Berg- und Talfahrt:

20 €

17 €

Einfache Fahrt:

11 €

11 €

Einfache Fahrt + Fahrrad:

15 €

15 €

Kinder*

Berg- und Talfahrt:

10 €

6 €

Einfache Fahrt:

4 €

4 €

Einfache Fahrt + Fahrrad:

6 €

6 €

*Kinder: 6 – 12 Jahre (bis 5 Jahre gratis)

Achtung: Ausgenommen Blinden- und Rettungshunde ist die Mitnahme von Hunden in der Seilbahn nicht erlaubt.

Wanderrouten in Fuente Dé (Picos de Europa)

Der Desfiladero de la Hermida ist mit rund 20 km die längste Schlucht der Iberischen Halbinsel. Auf ihrem Grund fließt der Río Deva und ihre Steilwände erreichen Höhen bis zu 600 m.

Am besten kann man dieses beeindruckende Panorama vom Aussichtspunkt Santa Catalina beobachten. Von dem kleinen Örtchen Piñeres führt eine kurze Wanderung über die Senda Mitológica del Monte Hozarco direkt zum Aussichtspunkt. Die bezaubernde Route durch den Wald wurde 2019 eingeweiht und zeigt Gestalten aus der kantabrischen Mythologie in Lebensgröße.

Ganz in der Nähe befindet sich das Dorf La Hermida, in dem das gleichnamige Thermalbad beheimatet ist. Ebenfalls in La Hermida können Freunde des Adrenalins den Klettersteig Vía Ferrata la Hermida besuchen. Auch hier können wir uns der Superlative bedienen, denn der Klettersteig zählt mit seinen 6 km zu den längsten des Landes.

Im Hauptort der Comarca Liébana, Potes, fühlt man sich durch die pitoresken Häuser und Gässchen entlang des Río Deva wie in eine andere Zeit versetzt. Es ist der Dreh- und Angelpunkt für viele Wanderrouten und der perfekte Ort, um den berühmten Queso de Liébana oder den traditionell hergestellten Orujo-Likör zu verkosten.

Auf dem Weg nach Potes lohnt sich auch ein Besuch der Iglesia Santa María de Lebeña, die zu den schönsten präromanischen Kirchen Kantabriens im mozarabischen Stil zählt.

Highlights & Wanderrouten in Asturien

Ruta del Cares Asturien, León

Länge:

21 km (Hin- und Rückweg)

Höhenunterschied:

50 m

Dauer:

6 h 30 min

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Die beliebte Ruta del Cares verläuft zwischen den Orten Caín in León und Puente Poncebos in Asturien entlang des Río Cares, dem sie auch ihren Namen verdankt. Auf halber Höhe der ihn umgebenden Schlucht, verläuft dieser einzigartige Wanderweg entlang der Felswand, die an manchen Stellen bis zu 100 m steil in die Tiefe fällt. Zwischen 1945 und 1950 wurde dieser 1 bis 3 Meter breite Pfad und mit ihm zahlreiche kleine Tunnel von Hunderten von Arbeitern unter gefährlichsten Bedingungen in die Steilwände gemeißelt. Mit ihrer spektakulären Aussicht auf die Picos de Europa und den Fluss, ist die Ruta del Cares ein wahres Naturschauspiel und unumstritten die berühmteste und meist genutzte Wanderroute der Picos de Europa.

Da es kaum Steigungen gibt, ist die Wanderung leicht zu bewältigen, wenn man jedoch mit Höhenangst zu kämpfen hat, sollte man sich dieses Abenteuer gut überlegen.

Die beste Zeit für einen Besuch ist im Frühling und Herbst, da man im Sommer mit großem Andrang von Urlaubern und beachtlicher Hitze rechnen muss.

Lagos de Covadonga Asturien

Die ursprünglichen Gletscherseen Enol und Ercina, zusammen die Lagos de Covadonga, ergeben mit den sie umgebenden Wiesen, den darauf weidenden Kühen und der Berglandschaft ringsum einen besonders idyllischen Anblick. Eigentlich gehört noch ein dritter, kleinerer See zu dem Ensemble. El Bricial zeigt sich aber nur in Zeiten der Eisschmelze der hohen Gipfel.

Auf dem Weg von Cangas de Onís zu den Seen befindet sich das Santuario de Covadonga, dem man unbedingt einen Besuch abstatten sollte. Die Santa Cueva de Covadonga, liegt direkt in der Felswand oberhalb eines Wasserfalls und versteckt eine kleine Kapelle zu Ehren der Jungfrau von Covadonga „La Santina“. Von hier aus hat man Sicht auf die nahegelegene Basílica de Santa María la Real de Covadonga die mit ihrem rosafarbenen Kalkstein und der umliegenden Berglandschaft ein besonders schönes Bild abgibt.

Um die Seen gibt es einen einfachen Rundweg von 5,7 km bei dem man einen Abstecher zum Aussichtspunkt Mirador del Príncipe machen kann und durch einen kleinen Buchenwald läuft.

Wer ein bisschen mehr von der Gegend erkunden will, dem sei die Ruta al Mirador de Ordiales ans Herz gelegt, die darauffolgend Aufgelistet wird. 

lagos de covadonga

Ruta al Mirador de Ordiales PR-PNPE 5

Länge:

von Buferrera: 20,4 km, von Pan de Carmen: 15,4 km (Hin- und Rückweg)

Höhenunterschied:

640 m

Dauer:

von Buferrera: 6 h 30 min, von Pan de Carmen: 5 h 40 min

Schwierigkeitsgrad:

mittel – hoch (aufgrund der Länge)

Diese Wanderroute ist zwar relativ lang, dafür wird man aber mit dem einzigartigen Ausblick vom Mirador de Ordiales über die Picos de Europa beschenkt. Viele halten diesen Aussichtspunkt auf 1750 m Höhe für den schönsten des Nationalparks. Etwas muss dran sein, wählte Pedro Pidal, einer der Erstbesteiger des Naranjo de Bulnes und Gründerväter des Nationalparks diesen Ort doch als seine letzte Ruhestätte.

Die Wanderroute beginnt am Lago Enol und führt zunächst stetig berauf zum Pozo del Alemán, wo der Legende nach der Deutsche Roberto Frassinelli, ein Liebhaber der Picos de Europa, der sich 1854 in der Gegend von Covadonga niederließ, gern ein erfrischendes Bad zu nehmen pflegte.

Weiter geht es durch die idyllische Wiesenlandschaft von Vega de Piedra mit ihren großen Felsblöcken und kleinen Berghütten bis zum Refugio Vegarredonda von wo es nur noch wenige Kilometer Aufstieg bis zum Mirador de Ordiales sind.

Start: Lagos de Covadonga

Ziel: Mirador de Ordiales

Man kann die Route entweder vom Parkplatz Buferrera direkt beim Lago Enol, oder ein Stück weiter oben am Parkplatz Pan de Carmen starten.

Ruta al Mirador de Ordiales von der refugio los bei covadonga

Bulnes Asturien

Bulnes ist eines der reizvollsten Dörfer der Picos de Europa und die Tatsache, dass es keine Straßenzufahrt gibt, macht diesen Ort umso besonderer. Um nach Bulnes zu gelangen, muss man daher von Poncebos aus eine kurze (4 km), aber wunderschöne Wanderroute nehmen.

Der Weg führt im Zickzack ansteigend entlang des Canal del Tejo und wird vom Klang rauschender Bäche begleitet und von hohen Kalksteinwänden gesäumt.

Für die weniger Gehfreudigen unter Euch gibt es auch eine Standseilbahn, mit der man in nur 10 Minuten nach Bulnes fahren kann.

Einmal dort, gibt es pitoreske Steinhäuser, Restaurants und Läden mit typischen Produkten aus der Region zu entdecken. In ca. 10 Minuten Fußweg aus dem Dorf hinaus, befindet sich der Mirador del Naranjo de Bulnes von dem man eine schöne Aussicht auf den gleichnamigen Berg hat.

einzelne gämse auf einem bergkam in den picos de europa

EL Naranjo de Bulnes

Der Naranjo de Bulnes, auch Picu Urriellu genannt, ist wahrscheinlich der emblematischste Berggipfel der Picos de Europa und eine Herausforderung für Kletterbegeisterte aus aller Welt.

Um ihn zu bewundern, muss man sich aber nicht unbedingt auf Wanderschaft begeben, gibt es doch mehrere Aussichtspunkte von denen man den asturianischen Riesen aus mehreren Blickwinkeln betrachten kann. Die schönsten und zugänglichsten befinden sich in Poo de Cabrales, Asiego und Camarmeña.

Wer dem Gipfel aber möglichst nahe kommen möchte, kann sich auf eine Wanderung zum Refugio Vega de Urriellu machen, die darauffolgend Aufgelistet wird. 

kuehe-und-picos-de-europa-2

Ruta Vega de Uriellu PR-PNPE 5

Länge:

24 Km (Hin- und Rückweg)

Höhenunterschied:

1070 m

Dauer:

8 h (Hin- und Rückweg)

Schwierigkeitsgrad:

mittel (großer Höhenunterschied, lange Route)

Aufgrund des großen Höhenunterschieds ist die Veränderung der Landschaft zwischen den unteren Gebirgszonen und dem Hochgebirge auf dieser Wanderroute besonders schön zu beobachten

Achtung: Der Weg über den Collado Vallejo kann bei Schnee und Eis sehr gefährlich sein!

Von Sotres geht es zunächst hoch zu den Invernales del Texu, einer Ansammlung kleiner Berghütten, die im Winter Unterschlupf für die Weidetiere bieten. Es folgt ein steiler Anstieg bis zum Collado de Pandébano, von wo aus der Naranjo de Bulnes den Wanderern nun zum ständiger Begleiter wird.

Bis zur nächsten Erhebung, dem Collado Vallejo ist es zwar noch ein gutes Stück, das aber ohne große Steigungen und relativ leicht zu bewältigen ist. Auf dieser Etappe hat man eine großartige Aussicht auf das Bergtal Richtung Bulnes.

Am Collado Vallejo angekommen, gibt es einen kurzen Abstieg in eine Talachse. Von da aus geht es nur noch bergauf bis zum Refugio Vega de Uriellu. Das Schutzhaus liegt direkt zu Füßen des Picu Uriellu, dessen Gipfel hier zu einer imposanten Felswand aufsteigt.

Es bietet sich an, im Refugio zu übernachten, um den Genuss dieser wunderschönen Kulisse noch etwas auszudehnen und am nächsten Tag den Rückweg frisch und ausgeruht anzutreten.

Start: Sotres

Ziel: Vega de Uriellu

pferd fohlen in picos de europa

Nützliche Tipps in den Bergen

Basilica de Santa Maria la Real de Covadonga

Trinkwasser

Alle Quellen außerhalb der Dörfer (viele von ihnen sind ausgeschildert) werden als “Agua sanitariamente no controlada“ eingestuft. Das bedeutet nicht, dass das Wasser nicht trinkbar ist, aber da es nicht möglich ist, regelmäßige Sanitätskontrollen zur Bewertung seiner Trinkqualität durchzuführen, kann Letztere nicht garantiert werden. Es liegt auf der Hand, dass Wasser aus tiefer gelegenen Gebieten, in denen mehr Viehaltung betrieben wird, mit größerer Wahrscheinlichkeit kontaminiert ist.

Handyempfang

Obwohl aus Naturschutzgründen im Nationalpark keine Mobilfunkantennen errichtet werden dürfen, gibt es in vielen Gebieten zumindest bei einigen Anbietern trotzdem Empfang. Manchmal genügt es, sich ein paar Meter zu bewegen (insbesondere in Gebieten mit Blick auf die außerhalb des Schutzgebiets liegenden Täler), um Empfang zu haben. Der Notruf (112) funktioniert aber in einem großen Teil des Nationalparks.

  • Nehmt immer wetter adäquate Kleidung und Schuhwerk mit. Plötzliche Wetterumschwünge sind in den Picos de Europa keine Seltenheit und Ihr könnt jederzeit von Kälte und Regen überrascht werden.

  • Seid Euch Eurer physischen Grenzen bewusst und überlegt Euch gut, welche Wanderrouten Ihr bewältigen könnt und welche nicht.

  • Das Quellwasser unterliegt keinen Sanitätskontrollen und kann im Sommer und Herbst auch schon mal knapp werden. Nehmt daher immer genügend Trinkwasser.

  • Der Nebel stellt im Hochgebirge ein großes Sicherheitsrisiko dar und in den Picos kommt es häufig zu sogenannten "encainadas", plötzlichen und sehr dichten Nebelbildungen. Auch wenn Ihr denkt, das Terrain zu kennen, solltet Ihr mit der Wanderung abwarten, bis er sich wieder auflöst und Euch an einen geschützten Ort begeben.

  • Nehmt immer eine kleine Stärkung mit für den Fall, dass Euch bei der Wanderung die Kräfte verlassen.

  • Solltet Ihr Euch verirren, sucht Euch einen Unterschlupf in der Nähe und wartet auf Hilfe.

  • Wenn Ihr vorhabt, allein in die Berge zu gehen, hinterlasst auf einer der Schutzhütten, dem Armaturenbrett Eures Autos und bei Eurer Familie oder Freunden einen Hinweis mit Eurer Route und der voraussichtlich benötigten Zeit.

  • Handyempfang ist im Nationalpark nur begrenzt möglich und Ihr könnt Euch nicht vollständig darauf verlassen, dass von jedem Ort aus einem Notruf möglich ist. Trotzdem ist es besser ein Handy mitzunehmen. In einem Notfall ruft Ihr am besten 112.

  • In der Wintersaison besteht nach Schneefällen und aufgrund der klimatischen Gegebenheiten häufig Lawinengefahr. Die staatliche Agentur für Meteorologie (AEMET) bietet spezielle Wettervorhersagen für die Picos de Europa, die auch über die Lawinengefahr informieren. Informationen dazu erhaltet Ihr auch in den Büros des Nationalparks und bei Notfällen bei den 112-Diensten.

Wichtige Kontakte

Refugios

Refugio de Ándara (T.M. de Cillorigo de Liébana):
http://www.casetondeandara.com
Tel:. 635425228

Refugio de Cabaña Verónica (T.M. Camaleño):
Tel: 663516456

Refugio de Collado Jermoso (T.M. Posada de Valdeón):
http://www.colladojermoso.com
Tel: 636998727
E-mail: refugio@colladojermoso.com

Refugio Jou de los Cabrones (T.M. de Cabrales):
web: http://www.refugiojoudeloscabrones.com
Tfno.: 985925200 / 650780381


Refugio de La Terenosa (T.M. de Cabrales):
http://fempa.net/la-terenosa
Tel: 630552016

Refugio de Vegabaño (T.M. de Oseja de Sajambre):
http://www.refugiopicos.com
Tel: 699633244
E-mail: refugiopicos@gmail.com

Refugio de Vegarredonda (T.M. de Cangas de Onís):
http://www.vegarredondaremis.com
Tel: 985922952 / 626343366
E-mail: contacto@vegarredondaremis.com

Refugio de Vega de Ario (T.M. de Onís):
http://www.refugiovegadeario.es
Tel: 984092000 / 656843095
E-mail: refugiodeario@hotmail.com

Refugio “Casa Municipal de Pastores”, en la Vega de Enol (T.M. Cangas de Onís):
Tel: 699488544
E-mail: elrefugiovegadeenol@gmail.com

Refugio de Vega de Urriellu (T.M. de Cabrales):
http://www.refugiodeurriellu.com
Tel: 984090981 / 638278041 / 650780381
E-mail: siehe Webseite

Besucherzentren

Centro de visitantes “Pedro Pidal”

Lagos de Covadonga (Cangas de Onís. Asturias).

Tel: 985 848 614

E-mail: gpicos@pnpeu.es

Centro de visitantes “Sotama”

Tama (Cillórigo de Liébana. Cantabria)

Tel: Guías de Cantabria: 942 738 109

E-mail: pnpicoseuropa@cantabria.es

Hinkommen

Je nachdem, welchen Teil des Nationalparks Ihr besuchen möchtet, gibt es verschiedene Anfahrtswege.

Vom Surfcamp aus fahrt Ihr in jedem Fall in San Vicente auf die A8 Richtung Oviedo.

Nach Potes und zum Desfiladero La Hermida nehmt Ihr nach ca. 8 km die Ausfahrt 272 auf die N-621 in Richtung Unquera/Panes/Potes/Parque Nacional Picos de Europa.

Weiter nach Fuente Dé gelangt Ihr, wenn Ihr in Potes auf die CA-185 wechselt.

Nach Sotres kommt Ihr ebenfalls über die N-621, biegt aber bereits in Panes auf die AS-114 (Schilder nach Arenas de Cabrales/Cangas de Onís) ab. Nach ca. 22 km nehmt Ihr die AS-264 in Las Arenas und biegt nach 10 km auf die CA-1 Richtung Sotres ab.

Nach Cangas de Onís und zu den Lagos de Covadonga gelangt Ihr ebenfalls über die A8, nehmt aber erst die Ausfahrt 319 Richtung N-632/Ribadesella/N-634/Arriondas/Cangas de Onís/Covadonga. Im Kreisverkehr nehmt Ihr die Ausfahrt auf die N-634 und wechselt nach ca. 14 km bei Les Arriondes auf die N-625 Richtung Cangas de Onís/Covadonga.

Wegen des großen Besucherandrangs wird zum Schutz des Nationalparks jährlich ein Plan für die Zufahrt zu den Lagos de Covadonga mit öffentlichen Verkehrsmitteln erstellt. Dieser Plan regelt die Zufahrt zum Gelände in den Hauptreisezeiten im Sommer und in der Semana Santa (Ostern). Die Zufahrt mit privaten Fahrzeugen wird dann ab dem Kreisverkehr von Covadonga einschränkt und ein Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln organisiert.

Wichtige Kontakte

Refugios

Refugio de Ándara (T.M. de Cillorigo de Liébana):
http://www.casetondeandara.com
Tel:. 635425228

Refugio de Cabaña Verónica (T.M. Camaleño):
Tel: 663516456

Refugio de Collado Jermoso (T.M. Posada de Valdeón):
http://www.colladojermoso.com
Tel: 636998727
E-mail: refugio@colladojermoso.com

Refugio Jou de los Cabrones (T.M. de Cabrales):
web: http://www.refugiojoudeloscabrones.com
Tfno.: 985925200 / 650780381


Refugio de La Terenosa (T.M. de Cabrales):
http://fempa.net/la-terenosa
Tel: 630552016

Refugio de Vegabaño (T.M. de Oseja de Sajambre):
http://www.refugiopicos.com
Tel: 699633244
E-mail: refugiopicos@gmail.com

Refugio de Vegarredonda (T.M. de Cangas de Onís):
http://www.vegarredondaremis.com
Tel: 985922952 / 626343366
E-mail: contacto@vegarredondaremis.com

Refugio de Vega de Ario (T.M. de Onís):
http://www.refugiovegadeario.es
Tel: 984092000 / 656843095
E-mail: refugiodeario@hotmail.com

Refugio “Casa Municipal de Pastores”, en la Vega de Enol (T.M. Cangas de Onís):
Tel: 699488544
E-mail: elrefugiovegadeenol@gmail.com

Refugio de Vega de Urriellu (T.M. de Cabrales):
http://www.refugiodeurriellu.com
Tel: 984090981 / 638278041 / 650780381
E-mail: siehe Webseite

Besucherzentren

Centro de visitantes “Pedro Pidal”

Lagos de Covadonga (Cangas de Onís. Asturias).

Tel: 985 848 614

E-mail: gpicos@pnpeu.es

Centro de visitantes “Sotama”

Tama (Cillórigo de Liébana. Cantabria)

Tel: Guías de Cantabria: 942 738 109

E-mail: pnpicoseuropa@cantabria.es

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